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Ein Gewinde ist eine spiralförmig verlaufende Einkerbung auf einem Zylinder oder in einer Bohrung. Es entsteht, wenn eine profilierte Linie – ähnlich einer schräg verlaufenden Rille – um den Zylinder gewunden wird.
Ein Gutlehrdorn ist ein Lehrelement zum Prüfen, ob ein Gewinde korrekt geschnitten wurde – z. B. ob Toleranzen, Steigung, Flankenwinkel und Profiltiefe stimmen.
Gewindeauslauf ist ähnlich wie Auslaufzone: Bereich am Gewindeende, in dem das Gewinde langsam endet oder nicht mehr voll profilformend vorhanden ist.
Ein Gewindebohrer ist ein spanabhebendes Präzisionswerkzeug zur Herstellung von Innengewinden in vorgebohrten Bohrungen. Beim Gewindeschneiden trägt der Gewindebohrer Material aus der Wandung des Bohrlochs ab und formt dabei die charakteristische Schraubenlinie des Gewindes. Das Werkzeug gehört zu den Grundwerkzeugen der Metallbearbeitung und wird in nahezu allen Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus eingesetzt.
Ein Gewindeeinsatz ist ein eigenständiges Teil (z. B. Drahtgewindeeinsatz oder selbstschneidender Einsatz), das in ein vorbereitetes Innengewinde eingesetzt wird, um dieses zu reparieren oder zu verstärken.
Gewindeflanken sind die geneigten Seiten eines Gewindeganges – also die Flächen zwischen Gewindespitze und Gewindefuß.
Ein Gewindeformer (auch Gewindeformerwerkzeug) formt ein Gewinde durch plastische Umformung statt durch Schneiden.
Der Gewindefreistich ist eine kurze Unterbrechung oder Einkerbung vor dem Gewindeansatz in einer Bohrung oder Vorbohrung, damit der Gewindebohrer frei ansetzen kann.
Gewindelehren sind Werkzeuge oder Lehren zum Messen / Prüfen von Gewinden – z. B. Gewindegutlehrdorne, innenliegende Lehren, Ringsätze usw.
Gewindenorm bezeichnet die verbindlichen Standards, nach denen Gewinde profilgeometrisch, steigungsmäßig und in Dimensionen definiert werden – z. B. DIN, ISO, ANSI, Whitworth.
Das Gewindeprofil beschreibt die charakteristische Form eines Gewindes im Längsschnitt. Dabei werden Kenngrößen wie Flankenwinkel, Gewindespitzen und -täler sowie die Grundform des Gewindes sichtbar. Durch diese Darstellung lassen sich Winkel und Durchmesser leicht ablesen, und die Gewindeform ist auf einen Blick erkennbar.
Eine Gewindeschablone ist ein Mess- oder Prüfgerät, das als Vorlage dient, um zu prüfen, ob das Gewindeprofil korrekt ist.
Ein Gewindeschneider ist ein Werkzeug oder Sammelbegriff für Werkzeuge, die zum Herstellen von Gewinden dienen. Darunter fallen sowohl Gewindebohrer zur Erzeugung von Innengewinden als auch Schneideisen zur Herstellung von Außengewinden. Gewindeschneider arbeiten in der Regel spanabhebend, indem sie Material entlang der Gewindelinie abtragen und so die gewünschte Schraubform erzeugen.
Die Gewindespindel ist das Teil eines Maschinenwerkzeugs, das mittels Gewinde den Vorschub oder die Bewegung über große Strecken überträgt – z. B. bei Spannvorrichtungen.
Die Gewindesteigung ist der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Gewindespitzen. Sie gibt zugleich an, wie weit sich eine Schraube bei einer vollständigen Umdrehung axial fortbewegt.
Ein Gewindestift ist ein kurzer Bolzen oder Stab mit Außengewinde, meist ohne Kopf – wird oft zur Fixierung oder als Passstück verwendet.
Ein Grenzlehrdorn ist eine Prüflehre, mit der überprüft wird, ob ein Gewinde innerhalb der maximal zulässigen Abmaße (Grenzen) liegt – sowohl hinsichtlich Außendurchmesser als auch Passung.

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